Dieses Seminar führt in die bio-psychologischen Grundlagen von Gehirn und Lernen ein, erläutert die Prinzipien einer modernen 'Neurodidaktik' und stellt damit die Modellierung eines 'gehirngerechten' Lernens vor. Ziel unserer Darstellungen ist nicht die Reduktion komplexer Lernprozesse auf ihre rein neurophysiologische Grundlage, sondern die fruchtbare Verbindung von psychologischer und neurowissenschaftlicher Perspektive. Das Seminarmotto: Ein vergnügtes Gehirn lernt besser als ein gestresstes!
„Es soll so lange dauern, wie der Lernende am Lernen ist.“
(Moshe Feldenkrais)
Inhalte:
-Gute Voraussetzungen für ein besseres Lernen: Gehirn- und Gedächtnisentwicklung
-Ohne Input geht es nicht: Die Eingangstüren für das Lernen
-Lernen und Gedächtnis
-Erwerben, Konsolidieren, Speichen und Abrufen der Informationen
-Dominante und Nicht-Dominante Hemisphäre
-Lernen und Geschlecht: das männliche versus das weibliche Gehirn
-Emotion und Motivation des Lernenden und des Lehrenden: Der Rosenthal-Effekt
-Gehirnpotenziale für das Lernen nutzen
-Filterfunktion für ein besseres Lernen: die Wichtigkeit der Formatio reticularis
-Hochbegabung: Kreativität + Motivation und Umwelt + Begabung
-Lernen: gesunder Stress versus toxischer Stress
-Lernen und Bewegung
-Aspekte guten Unterrichts
Dieses Seminar wird Online live per Zoom übertragen! Wir empfehlen dazu die Installation von ZOOM bzw. der ZOOM App. Die Zugangsdaten für die Teilnahme und den Link zum Handout erhalten Sie spätestens drei Tage vor dem Seminar per E-Mail zugesandt!
Lehrmaterial:
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Dozent:
Prof. Dr. Nelson Annunciato
Neuro- und Ernährungswissenschaftler
Prof. Dr. Nelson Annunciato arbeitete und erforschte nach seinem Studium 6 Jahre lang als Assistent an der Universität in Sao Paulo (Spezialfach Biomedizin in der Abteilung für funktionelle Neuroanatomie), wo er sich mit der Erforschung des Nervensystems befasste. Zwischen 1989 und 1991 setzte er seine Hirnforschungen am Institut fe lang als Assistent an der Universität in Sao Paulo (Spezialfach Biomedizin in der Abteilung für funktionelle Neuroanatomie), wo er sich mit der Erforschung des Nervensystems befasste. Zwischen 1989 und 1991 setzte er seine Hirnforschungen am Institut für Anatomie an der Medizinischen Universität zu Lübeck, Deutschland, fort. Von 1996 bis 1998 befasste er sich (Post-Doc) an der Deutschen Akademie für Entwicklungsrehabilitation in München mit dem neurologischen Rehabilitationsprogramm (Regenerationsvermögen des Nervensystems). Ab 1999 erforschte er als Privatdozent an der Universität Mackenzie in Sao Paulo, Brasilien, die Entwicklungsstörungen des kindlichen Gehirnes.
2001 bekam er einen Lehrstuhl als Prof. und Chef der Abteilung für Entwicklungsstörungen an derselben Universität. Im März 2018 absolvierte er eine Postgraduale Ausbildung über Ernährungsmedizin mit Schwerpunkt auf die Prävention und Behandlung von Krankheiten im Zusammenhang mit dem Alter an der Universität Uningá, Brasilien.
Seit 2019 als wissenschaftlicher Berater und Biomediziner in der Forschungsgruppe Dr. Feil tätig.