Das mediABC - Fort- und Weiterbildungen
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Modul 5 – Untere Extremität: Konservative Therapie (20 FP) – 261ZRT5

Kursziel:
Modul 5 vermittelt die grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten zur konservativen Therapie entzündlich-rheumatischer Erkrankungen der unteren Extremität. Die Teilnehmenden lernen, auf Basis vorliegender Befunde bewegungstherapeutische, manuelle und weichteilbezogene Maßnahmen für Hüfte, Knie, Sprunggelenk und Fuß indikationsgerecht auszuwählen und umzusetzen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der funktionellen Betrachtung der unteren Extremität unter Belastung, der Anpassung der Therapie an Krankheitsphase, Entzündungsaktivität und Gelenkstadium sowie auf der differenzierten Dosierung therapeutischer Maßnahmen im Sinne des Gelenkschutzes. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Mobilität zu verbessern und die Teilhabe im Alltag zu erhalten.

Modul 5 baut auf den Inhalten der Module 1-4 auf und bildet eine zentrale Grundlage für die weiterführenden Module der Ausbildung.

Lernziel:
Nach Abschluss des Moduls sind die Teilnehmenden in der Lage,
auf Grundlage vorliegender Befunde konservative Therapiekonzepte für entzündlich-rheumatische Erkrankungen der unteren Extremität zu entwickeln,

– bewegungstherapeutische, manuelle und weichteilbezogene Maßnahmen für Hüfte, Knie, Sprunggelenk und Fuß indikationsgerecht auszuwählen und anzuwenden,

– therapeutische Maßnahmen an Krankheitsphase, Entzündungsaktivität, Gelenkstadium und Belastbarkeit anzupassen,

– Belastung, Dosierung und Übungsauswahl unter Berücksichtigung funktioneller Anforderungen wie Gehen, Stehen und Alltagsbelastungen zu steuern,

– Schmerzen zu reduzieren, Mobilität und Stabilität zu verbessern und die funktionelle Teilhabe im Alltag zu erhalten,

therapeutische Entscheidungen nachvollziehbar zu begründen und in einen langfristig orientierten Behandlungsplan zu integrieren.

Hintergrund:
Die „Zertifizierten RheumatherapeutInnen der GmAR“ verfügen über ein fundiertes, evidenzbasiertes Wissen zu entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Jugendlichehandlungsplan zu integrieren.

Hintergrund:
Die „Zertifizierten RheumatherapeutInnen der GmAR“ verfügen über ein fundiertes, evidenzbasiertes Wissen zu entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Jugendlichen. Sie besitzen ein tiefes Verständnis der Bio- und Pathomechanik der Gelenke und der Wirbelsäule, kennen medikamentöse und operative Therapieansätze und verfügen über Fertigkeiten in der indikationsbezogenen Hilfsmittelversorgung. Dieses Wissen befähigt sie, komplexe Krankheitsverläufe funktionell einzuordnen und geeignete therapeutische Maßnahmen zu beurteilen. Durch die Verbindung wissenschaftlicher Grundlagen mit klinischer Erfahrung tragen sie wesentlich zur interdisziplinären Qualität der rheumatologischen Versorgung bei.

Lehrplan:
Theoretische Inhalte:

– Grundlagen der konservativen Therapie entzündlich-rheumatischer Erkrankungen der unteren Extremität


Funktionelle Anatomie und Pathomechanik von Hüfte, Knie, Sprunggelenk und Fuß im rheumatologischen Kontext

– Ableitung therapeutischer Maßnahmen aus vorliegenden Befunden

– Einfluss von Krankheitsphase, Entzündungsaktivität und Gelenkstadium auf die Therapieplanung

Bedeutung der unteren Extremität für Stand, Gang und Alltagsbelastungen

– Prinzipien der Bewegungstherapie bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen der unteren Extremität


Manuelle und weichteilbezogene Therapieansätze

– Dosierung, Belastungssteuerung und Pausengestaltung im Therapieverlauf

– Gelenkschutz, Prävention von Fehlbelastungen und Deformitäten

Typische therapeutische Fehler und deren Vermeidung

Praktische Inhalte:

– Umsetzung konservativer Therapiekonzepte an Hüfte, Knie, Sprunggelenk und Fuß

– Auswahl und Anwendung bewegungstherapeutischer Maßnahmen unter funktioneller Belastung

– Anwendung manueller und weichteilbezogener Techniken unter Berücksichtigung der Entzündungsaktivität

– Anpassung von Therapieintensität und Übungsauswahl an unterschiedliche Krankheitsstadien

– Praktische Übungssequenzen zur Verbesserung von Mobilität, Stabilität und Gangfunktion

– Fallbeispiele zur Entwicklung individueller Therapie- und Übungsprogramme

– Reflexion therapeutischer Entscheidungen im Hinblick auf Alltag, Beruf und Teilhabe

Lehrmaterial:
Sie erhalten im ersten Modul das ausbildungsbegleitende Lehrbuch „Rheuma – Untersuchen und Behandeln entzündlich-rheumatischer Erkrankungen“ (Gruber & Donhauser-Gruber, Thieme).

DozentInnen:
Lehrteam GmAR
Das interdisziplinäre Lehrteam der GmAR vereint erfahrene TherapeutInnen, SpezialistInnen aus Orthopädie und Rheumatologie sowie DozentInnen mit langjähriger praktischer und wissenschaftlicher Expertise. Die Einbindung in ein breites fachliches Netzwerk stärkt die Qualität und Aktualität der Ausbildung.

Hinweise:
Die Weiterbildung „Zertifizierter Rheumatherapeut der GmAR“ umfasst zehn zweitägige Module (je 20 UE), die einzeln buchbar sind. Auch ohne das Ziel einer Zertifizierung können Sie gezielt einzelne Module wählen. Modul 1 bildet die Grundlage der gesamten Reihe und ist Voraussetzung für alle weiteren Module, sofern nicht anders angegeben. In Modul 1 erhalten Sie zudem das ausbildungsbegleitende Lehrbuch.

Ergänzende Voraussetzungen:
Modul 3: zusät

Status -
Kursleitung Lehrteam GmAR
Kursnummer 261ZRT5
Kursgebühr € 350,00
Beginn Mi., 23. September 2026
Uhrzeit 09:00 Uhr
Termine

23.09.2026 – 24.09.2026

Zielgruppe PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen
Standort Nürnberg
Ansprechpartner Das mediABC Team
 +49 (911) 957 630 10
Routenplaner Ihre Route nach: Nürnberg


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