Das mediABC - Fort- und Weiterbildungen
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Faszien als Schmerzgenerator (20 FP) – 261FS

Kursziel:
Wetten, dass Sie am Schluss des inspirierenden Seminars – hier mit 70% Theorie und 30% Praxis – mehr als genug neue Ideen und Anregungen Rund um das Thema „Faszien“ haben werden, um diese in den folgenden Tagen und Wochen in Ihre Praxis einzufügen?

Lernziele:
-Wie hängen fasziale Steifigkeit, deren viskoelastische Morphologie, Autonomes Nervensystem, Immunsystem, sowie der Einfluss von Entzündungsbotenstoffen konkret in diesen Fällen miteinander zusammen?
-Was ist derzeit bekannt, über die optimale Dosierung einer mechanischen Druck-/Schub-Stimulation auf diese Parameter?
-Welche Rolle spielt die Aufmerksamkeit und aktive Partizipation des Klienten während der Behandlung?
-Welche neuen Erkenntnisse gibt es zur relativen Rolle der Thorakolumbalfaszie, des Intra-Abdominal-Drucks sowie der Rückenstrecker für die spinale Stabilität?
-Welche diagnostischen Hilfen sind für fasziale Rückenschmerzen am besten geeignet und sind zudem im Rahmen einer manualtherapeutischen Praxis gut einsetzbar?
-Und welche bei Nackenbeschwerden oder bei Fibromyalgie?

Hintergrund:
Was früher nur plausibel vermutet wurde, ist heute oft klar messbar: Ausgangspunkt zahlreicher Weichteilschmerzen ist das fasziale Fasernetzwerk, inklusive dem intramuskulären und extramuskulärem Bindegewebe.
Dr. Robert Schleip, Leiter des Faszienforschungsprojektes der Universität Ulm, wird die wichtigsten Erkenntnisse aus der internationalen Faszienforschung der letzten Jahre in verständlicher Form beleuchten sowie hierauf abgestimmte praktische Umsetzungen in myofasziale therapeutische Anwendungen vermitteln.

Lehrplan: 70% Theorie und 30% Praxis
-Interaktionen zwischen Faszien, Autonomen Nervensystem und Immunsystem
-Rolle von Entzündungsbotenstoffen für diese Interaktion
-Neue Einsichten zur Rolle des Autonomen Nervensystems sowie des Immunsystems bei der Fibromyalgie
-Einfluss von Post-Traumatischen Stressbelastungen auf myofasziale Schmerz-Parameter
-Einfluss von Ruffini-Rezeptoren auf das Autonome Nervensteraktion
-Neue Einsichten zur Rolle des Autonomen Nervensystems sowie des Immunsystems bei der Fibromyalgie
-Einfluss von Post-Traumatischen Stressbelastungen auf myofasziale Schmerz-Parameter
-Einfluss von Ruffini-Rezeptoren auf das Autonome Nervensystem
-Neue Einsichten zur Rolle der Thorakolumbal-Faszien für die Rückenstabilität
-Wann ist eine erhöhte Achtsamkeit des Patienten notwendiger Bestandteil einer manualtherapeutischen Intervention? Und wann des Behandlers?
-Neue Einsichten zur faszialen Dynamik chronischer Nackenschmerzen und Spannungskopfschmerzen

Lehrmaterial:
Sie erhalten ein digitales Skript etwa eine Woche vor Kursbeginn.

Dozent:
Dr. Robert Schleip
Dr. biol. hum., Diplom Psychologe
ist Leiter der Fascia Research Group der Universität Ulm sowie Forschungsdirektor der European Rolfing Association.
Er war Co-Initiator des 1. Fascia Research Congress (Harvard Medical School, Boston 2007), womit der wissenschaftliche Durchbruch auf diesem neuen Feld gelang. Seither ist er im wissenschaftlichen Komitee der Nachfolgekongresse. Selbständige manualtherapeutische Praxistätigkeit seit 1978, seit 1993 Lehrtätigkeit als Rolfing- und Feldenkrais Lehrer, ab 2003 zunehmende Schwerpunktverlagerung in die wissenschaftliche
Grundlagenforschung. Im Jahr 2006 wird seine mit der akademischen Höchstnote „summa cum laude“
ausgezeichnete experimentelle Promotionsarbeit zum Thema „Aktive Faszienkontraktilität“ zusätzlich mit
dem angesehenen Vladmir Janda Preis für Muskuloskeletale Medizin geehrt. Dr. Schleip ist Autor
zahlreicher Fachpublikationen zum Thema Faszien.

Status -
Kursleitung Dr. Robert Schleip
Kursnummer 261FS
Kursgebühr € 380,00
Beginn Mo., 28. September 2026
Uhrzeit 10:00 Uhr
Termine

28.09.2026 – 29.09.2026

Zielgruppe Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Ärzte, Osteopathen sowie Yoga-/Pilates-/Atem-/Tanz-/Sport-/Ergo-Therapeuten, Sportpädagogen, interessierte Laien, Schüler und Studenten der Physiotherapie
Standort Nürnberg
Ansprechpartner Das mediABC Team
 +49 (911) 957 630 10
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