Kursziel:
Ziel dieses Kurses ist es, Therapeutinnen dazu zu befähigen, Schluck-, Stimm- und Sprechstörungen bei Patientinnen – insbesondere im Kontext von Morbus Parkinson, aber auch nach Verletzungen oder Operationen – mittels manualtherapeutischer, osteopathischer Techniken wirksam zu behandeln. Durch die Mobilisation kontraktiler und nicht-kontraktiler Strukturen sollen Schluckfunktion, Atmung und posturale Kontrolle verbessert und alltagsrelevante Fähigkeiten gestärkt werden.
Lernziel:
Die Teilnehmenden lernen,
-die anatomisch-physiologischen Zusammenhänge zwischen Muskeln, Faszien, Nerven und Atmung zu verstehen,
-Dystonien manualtherapeutisch zu behandeln,
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Beweglichkeit von Kehlkopf-, Mundboden- und Schluckstrukturen gezielt zu verbessern,
-Techniken zur Förderung der Atem-Schluck-Koordination anzuwenden,
-die posturale Kontrolle der Patient*innen therapeutisch zu unterstützen,
-Therapiegriffe so zu vermitteln, dass Patient*innen sie sicher in ihren Alltag integrieren können.
Hintergrund:
Schluck-, Stimm- und Sprechstörungen können entstehen, wenn die Beweglichkeit von Muskeln, Nerven, Gelenken oder Bindegewebe eingeschränkt ist – beispielsweise aufgrund von Morbus Parkinson, Verletzungen oder Operationen. Diese Einschränkungen beeinflussen den Alltag der Betroffenen erheblich.
Die Osteopathie berücksichtigt die komplexen anatomischen und physiologischen Verbindungen des Körpers und bietet wirkungsvolle manualtherapeutische Techniken, um Dystonien und funktionelle Störungen gezielt zu behandeln.
Durch die Manuelle Schluckaktivierung werden mithilfe präziser therapeutischer Griffe Biomechanik und Elastizität der Strukturen verbessert, die posturale Kontrolle reorganisiert und die Atem-Schluck-Koordination unterstützt. Zusätzlich kommen praktische Hinweise, verbale Anleitungen und alltagsnahe Übungen zum Einsatz, damit die Patient*innen das Gelernte in ihre tägliche Routine integrieren können.
Lehrplan:
Im Wechsel zwischen Theorie und Praxis
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-Was ist Mtützt. Zusätzlich kommen praktische Hinweise, verbale Anleitungen und alltagsnahe Übungen zum Einsatz, damit die Patient*innen das Gelernte in ihre tägliche Routine integrieren können.
Lehrplan:
Im Wechsel zwischen Theorie und Praxis
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-Was ist M. Parkinson?
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Klinik, Verlauf und Befundung
-Wiederholung der allgemeinen Anatomie und des faszialen Systems
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Mobilisation des Diaphragmas
-Mobilisation der Rippen
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Mobilisation der Faszien
-Palpation und Mobilisation von Mundboden und Kehlkopf
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Normalisierung des Haltungstonus
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Allgemeine Mobilisation der HWS
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Anregung der mimischen Muskulatur und Förderung des Sprechens
-Anregen und Fördern der Atembewegungen
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Behandlung und Handling im Alltag, Einsatz von Hilfsmitteln
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Hilfsmittelversorgung und Wohnraumgestaltung
-Grundlagen der posturalen Kontrolle und ihre Bedeutung
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Palpation verschiedener anatomischer Strukturen
-Gesichts- und Zungenaktivitäten
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Techniken zur Verbesserung der Elastizität von Schluck-, Stimm- und Sprechmuskulatur
-Rumpfaktivität (oberer und unterer Rumpf)
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Tonus-Lösung
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Transfers
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Fazilitation der mimischen Muskulatur
Der Referent arbeitet mit interaktiven Methoden: Präsentation, Moderation, Gruppenarbeit, Vortrag.Lehrmaterial:
Sie erhalten ein digitales Skript etwa eine Woche vor Kursbeginn.
Prüfung:
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Dozent:
Reinhard Wolf,
Heilpraktiker für PT, Physiotherapeut , Kinderbobath- und Manualtherapeut, Osteopath, Kinderosteopath, Gründer „Physiopathisches Stimmkonzept“
Hinweis:
Kenntnisse der Schädelanatomie (v.a. Os occipitalis, Os sphenoidale, Os temporale, Atlas, Hirn) sind Teilnahmevoraussetzung.